nächste Termine

25.01.2018 - Dachau 1 - SFD 1
26.01.2018 - SFD 2 - Roter Turm 3
26.01.2018 - SFD 3 - Höhenkirchen 2
02.02.2018 - Training
06.02.2018 - Neuperlach 2 - SFD 3
08.02.2018 - Allianz 2 - SFD 2
09.02.2018 - SFD 1 - Bayern 4
16.02.2018 - Narrenschach (Chess960-Turnier)
23.02.2018 - VM Nachholtermin 3
23.02.2018 - Senioren Tarrasch 2 - SFD
02.03.2018 - SFD 2 - Lohhof 1
02.03.2018 - Tarrasch 2 - SFD 1
02.03.2018 - SFD 3 - Meiller 1
09.03.2018 - Schnell-VM 2
16.03.2018 - VM Runde 6
20.03.2018 - Poing - SFD 3
23.03.2018 - Tarrasch 4 - SFD 2
23.03.2018 - SFD 1 - MSC 3
25.03.2018 - 05:00 Jugend-Open 2018
30.03.2018 - Feiertag - kein Schach!

Schachfreunde Deisenhofen

Dank zweier starker Leistungen konnte sich die Jugendmannschaft den ersten Platz in der 3. Jugend-Bezirksliga A sichern. Damit wurde die erste Finalrunde erreicht, in der die beiden auf Platz 1 und 2 liegenden Mannschaften der beiden 3. Jugendligen die ersten vier Plätze und somit den Aufsteiger ermitteln.

In der ersten Runde trafen wir auf Unterhaching 2. Sebastian konnte dabei das erst vor einigen Wochen erlernte anwenden und seinen Gegner etwas glücklich schon im 11. Zug mattsetzen. Michael konnte es ihm kurz darauf gleichtun, nachdem er in der Eröffnung Glück hatte, dass sein Gegner einen Figurengewinn nicht sah. Titus hingegen stellte gegen seinen starken Gegner früh eine Figur ein, sodass die Niederlage nicht weiter verwunderlich war. Andy übersah im Mittelspiel eine Fesselung und verlor einen glatten Turm, kämpfte aber weiter und hatte einen ordentlichen Angriff. Nachdem sein Gegner unnötigerweise seine Königsstellung lockerte hätte Andy eine sehr gute Stellung mit Dame und Läufer gegen zwei Türme erreichen können, so wurde es ein Endspiel mit acht Bauern gegen Läufer plus fünf Bauern. In diesem wurde schnell und zurecht Remis vereinbart, sodass der Kampf 2,5-1,5 zu unseren Gunsten ausging.

Mit der zweiten Mannschaft der SG Aschheim/Feldkirchen/Kirchheim wartete dann der Tabellenführer auf uns, der bisher entweder 3-1 oder 4-0 gewann. Sebastians Gegner stellte jedoch früh die Dame ein und verlor, während Michaels Kontrahent ebenso unnötig Figur und somit auch die Partie verlor. Andy spielte eine ordentliche Partie, landete dann aber im Turmendspiel mit zwei Minusbauern. Besagte Bauern gab sein Gegner zwar wieder her, aber nachdem Andy den zweiten nicht nahm, war ein Endspiel Turm+a&h-Bauer gegen Turm zu erwarten. Allerdings war Andys Gegner etwas zu unvorsichtig, sodass der verrückte Turm die Partie doch noch ins Remis rettete. Kurz darauf konnte Titus seinen Gegner verdient mattsetzen und den 3,5-0,5-Endstand herstellen.

 

Nach dem historischen Doppelaufstieg in der Saison 2009/10 gibt es dieses Jahr einen unglaublichen Dreifachaufstieg zu feiern. Alle drei Mannschaften gewannen ihren letzten Kampf, sodass die Erste nächstes Jahr zum dritten Mal in der Bezirksliga, die Zweite zum fünften Mal in der B-Klasse und die Dritte zum ersten Mal überhaupt in der C-Klasse antreten darf!

Das Gastspiel der ersten Mannschaft bei der fünften Vertretung des FC Bayern fand zeitgleich zur zentralen Endrunde der Bezirksliga statt, sodass viele Kiebitze vor Ort waren. Fabian hatte dann auch früh Zeit zum zuschauen, nachdem sein Gegner - immerhin ein FM mit rund 200 DWZ mehr als Fabian - alle Figuren getauscht hatte. Tom konnte uns dann in Führung bringen, nachdem schließlich doch der Einschlag Lxh7+ gewinnbringend funktionierte. Danach wurde in den verbliebenen Partien erst recht verbissen gekämpft, sodass erst nach einiger Zeit die nächste Partie beendet war. Roland vereinbarte mit seinem Gegner Remis, nachdem fast alle Figuren das Brett verlassen hatten, während bei Helmuts Remisschluss kurz danach noch Schwerfiguren und ungleichfarbige Läufer auf dem Brett waren.

Etwas später musste Eckis Gegner den Widerstand einstellen, nachdem ihm bereits in der Eröffnung kompensationslos ein Bauer abhanden gekommen war. Während Harald dann seine gute Stellung Stück für Stück versaute, führte Holger seinen in der Zeitnotphase gewonnenen Bauern Schritt für Schritt zur Umwandlung, sodass seiner Kontrahentin letztlich nur die Aufgabe blieb. Auch Patrick gewann verdient, sodass letztlich ein 5,5-2,5 Sieg erreicht wurde. Dank des Garchinger Siegs in der A-Klasse 1 und der Aufstockung auf 10 Mannschaften pro Liga reicht der so erreichte Platz 2 für den Aufstieg in die höchste Münchner Spielklasse!

Daheim im Gemeindehaus war die Zweite klarer Favorit im Derby gegen Höhenkirchen 2 und konnte dank Siegen von Winfried, Michael, Martin und Michel sowie Remisen von Franz und Thomas das Ziel von 3 Brettpunkten deutlich übererfüllen. Nur Friedl und Edi verloren ihre Partien. Die Gegner der Dritten brachten leider keine Mannschaft zustande, sodass hier ein kampfloses 6-0 zu verbuchen war. Damit erreichten beide Teams Platz 1 mit 2 bzw. 3 Mannschaftspunkten Vorsprung.

Klarer Topscorer wurde Tom, der mit 6,5 aus 7 ordentlich DWZ gewinnt. Das andere große DWZ-Plus gibt es bei Julian, der ungeschlagen 4 aus 5 holte. Weiter spielten Michel (ungeschlagen 4,5/6), Edi (4,5/6), Winfried (4/5) und Fabian (ungeschlagene 4/6 am Spitzenbrett in der A-Klasse) eine gute Saison.

 
 

Dank eines ordentlichen Ergebnisses hat auch die Erste ihre Aufstiegsschancen gewahrt. Allerdings bestehen noch einige Unklarheiten, die die Prognose für ein Mindest-Ergebnis in der letzten Runde gegen den aktuellen Tabellenführer Bayern 5 erschwert: erst am Sonntag steht fest, wie viele Münchner Mannschaften aus den bayerischen Ligen absteigen und somit, ob nur der beste, oder beide Zweitplatzierten der A-Klassen aufsteigen. Schafft zudem Bayern 4 den Klassenerhalt in der Bezirksliga, darf Bayern 5 nicht aufsteigen. Genauso darf Garching 5 (andere A-Klasse) nicht aufsteigen. Wenn der Quervergleich zwischen beiden Ligen angewandt werden muss, dann wird bei der betreffenden Mannschaft der A-Klasse 1 das Ergebnis gegen den Letztplatzierten nicht berücksichtigt, da unsere A-Klasse 2 ja nur aus sieben Mannschaften besteht.

Jetzt aber zum Geschehen im Gemeindehaus, das aufgrund der schwierigen Parkplatzsituation wegen des Afghanistantags erst um 19:45 beginnen konnte. Roland hatte dabei nichts zu tun, da aufgrund eines kurzfristigen Ausfalls kein Gegner für ihn gekommen war. Der Kampf entwickelte sich währenddessen gemäß der Papierform eher zu Gunsten unserer Gegner. Ecki musste dann aufgeben, als sein Springer in der Brettmitte gefangen wurde. Fabian hatte es mit einem erfahrenen finnischen Fide-Meister zu tun, lieferte eine gute Partie ab, sodass das Gleichgewicht nie gefährdet war und die Partie Remis endete. Matthias opferte in der Eröffnung einen Bauern, übersah dann aber, dass sein Gegner den Damentausch erzwingen konnte. Danach schwand die Kompensation natürlich schnell, sodass die Niederlage nicht zu vermeiden war. Helmuts Gegner war von der Stellung wohl etwas überfordert und spielte zu aktiv, sodass Helmut ihn problemlos auskontern und ausgleichen konnte.

Leider musste Uli dann seine Partie aufgeben, nachdem er schon in der Eröffnung eine positionelle Schwächung hinnehmen musste und es so die ganze Partie über schwer hatte. Patrick erreichte früh ein Schwerfigurenendspiel, in dem nur sein Gegner auf Gewinn spielte, sodass man hier mit dem Remis durchaus zufrieden sein kann. So waren alle Augen auf Haralds Brett gerichtet, der seinen Gegner schon früh überspielte, sodass dieser bereits im 20. Zug die Qualität opferte. Die folgendene Technik verlief nicht ohne Ungenauigkeiten, aber auch der Allianzler verteidigte sich nicht perfekt, sodass Harald schließlich die folgende Stellung erreichte: Harald=Schwarz: Ke3, Tc4, h6; Weiß (am Zug): Kh2, Lg6, h5. Die Endspieldatenbank gibt hier Matt in (höchstens) 46 Zügen wichtiger ist jedoch der Plan: den weißen König auf die erste Reihe drängen und dann mittels Zugzwang den weißen Bauern oder Läufer gewinnen. Dessen war Harald sich bewusst, sodass nach rund 4,5 Stunden Spielzeit der Sieg und das 4-4 sicher war.

 
 

... doch der Zweite folgt sogleich! Für die zweite Mannschaft ging es zur vierten Mannschaft des Roten Turms, den gut punktenden Aufsteiger und Mitfavorit um den (erneuten) Aufstieg. Da wir nahezu in Bestbesetzung antraten hatten wir an fast jedem Brett ein DWZ-Plus von 100 oder mehr, was sich zunächst aber nicht auf den Brettern widerspiegelte.

Nach 18 Zügen und keiner halben Stunde war jedoch schon der erste volle Punkt zu verbuchen: Julian's Gegner verpasste in der Eröffnung die notwendigen Hebel, als er es dann doch versuchte war Julian schon zum Angriff bereit und konnte eine undeckbare Mattdrohung aufstellen. Etwas kurios verlief der Partiebeginn bei Michael, da sein Gegner in der Eröffnung aufgrund eines klassischen Motivs einen Bauern einstellte, obwohl er drei Züge vorher gesehen hatte, dass der analoge Zug für Michael eben wegen dieses Motivs nicht funktioniert ... nachdem Michael dann auch noch eine Qualität gewann gab sein Kontrahent auf. Als nächster beendete Michel seine Partie mit einem Remis, nachdem ein ungefähr ausgeglichenes Endspiel mit je sieben Bauern und Läufer gegen Springer erreicht wurde. Thomas und Winfried hatten zwischendurch interessante bzw. eher unklare Stellungen, konnten schließlich aber ihren Spielstärkevorteil zum vollen Punkt ummünzen, sodass der Sieg bereits nach fünf Ergebnissen gesichert war.

Friedl führte die weißen Steine und hätte beinahe das am letzten Freitag gelernte anwenden können - vielleicht lag es daran, das im Training Schwarz gewann ... so oder so war es eine spannende Partie, in der er mit geschickterer Figurenaufstellung wohl einen starken Angriff bekommen hätte können. In der Partie errang er zwar eine Qualität, sein Gegner hatte dafür aber gefährliche Bauern, sodass Friedl mit der Remisvereinbarung zufrieden sein kann. Tom konnte erst seine Türme auf der siebten Reihe verdoppeln, dann ausnutzen, dass sein Gegner auf Gewinn und somit unsolide spielen musste, und schließlich mit einem kleinen Damenopfer die Aufgabe erzwingen. Nur Franz erwischte einen richtig schlechten Tag, sodass er immer mal wieder unnötig einen Bauern verlor und sich schließlich in einem Endspiel mit Turm+Läufer+2 Bauern gegen Turm+Springer+5 Bauern wiederfand. Sein Gegner machte dann sogar noch einen illegalen Zug (und musste dann erst vom Schiedsrichter aufgeklärt werden, dass dieser nicht verliert), einen zweiten leistete er sich aber nicht (der hätte dann verloren). Insgesamt also ein 6-2-Sieg, sodass im letzten Spiel auf jeden Fall ein 4-4, vielleicht sogar weniger, zum Gruppensieg und Aufstieg genügt.

 
 

Für alle drei Mannschaften geht es dieses Woche um wichtige Punkte im Aufstiegsrennen, teils aufgrund des Duells mit dem direkten Konkurrenten, teils, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Den Auftakt machte dabei die dritte Mannschaft mit ihrem Gastspiel bei der dritten Vertretung des SC Ismaning, das sich zunächst zu einem sehr spannenden Kampf entwickelte. Zudem hatten sich drei Deisenhofener und zwei Ismaninger eingefunden, um dem Vorentscheid um Platz 1 beizuwohnen.

Etwas kurios war Walters Partie. Er führte die weißen Figuren, eröffnete jedoch mit d6 nebst Sf6 - erst nach knapp einer halben Stunde bemerkte ein Deisenhofener Kiebitz, dass das Brett falsch lag. Der Schiedsrichter sah erstaunlicherweise keinen Grund, daran etwas zu ändern - gemäß Artikel 7.2 b) der Fide-Regeln wird in diesem Fall jedoch die aktuelle Stellung auf ein korrekt liegendes Brett übertragen. Kurz danach verlor Walter eine Figur und konnte nur noch auf Schwindelchancen dank seines Springers hoffen. Tatsächlich übersah sein Gegner eine Springergabel auf die Türme und wenig später auch noch ein Grundreihenmatt. Erich gewann in der Eröffnung einen Bauern und konnte dann mit den verbliebenen fünf Figuren angreifen. Als sein Gegner dann die Geduld verlor und statt dem notwendigen Sf3-g1 mit den Worten "Mir reicht's jetzt" den Damentausch anbot, fiel dessen Königstellung komplett auseinander, sodass das schnelle Matt die logische Konsequenz war. Berats Gegner opferte kurz nach bzw. in der Eröffnung wohl inkorrekt eine Figur für Angriff und spielte dann noch etwas unpräzise, sodass Berat seinem Kontrahenten erst das Rochaderecht nehmen konnte und dann selber Matt setzen durfte.

Bei Edi war aufgrund ungleichfarbiger Läufer und sehr vieler Bauern nicht klar, ob die beiden Mehr-(und Frei-!)bauern zum Sieg reichen. Sein Gegner verteidigte sich jedoch nicht so gut, sodass letztendlich doch ein Bauer zur Dame wurde. Nachdem Martins Anzugsvorteil verpufft und der Kampf schon entschieden war bot sein Gegner in für ihn leicht besserer Stellung Remis, was Martin gerne annahm. Nicolas spielte einen spannende Partie, stellte seinen Mehrbauern wieder ein und erreichte ein Endspiel Dame+Läufer+3 Bauern vs. 2 Türme+Läufer(gleichfarbig)+3 Bauern. Dieses schätzt der Computer Remis ein, was praktisch aber nicht so leicht nachzuweisen war. Nach einigen Unkonzentriertheiten musste er dann schließlich seine Partie aufgeben, sodass die Dritte mit diesem 4,5-1,5-Sieg den Vorsprung auf Ismaning auf 2 Mannschaftspunkte und 4,5 Brettpunkte ausgebaut hat. Auch Zugzwang 6, die momentan 4 MP und 8 BP entfernt sind, sollte den Aufstieg nicht mehr gefährden.

 
 

Seite 7 von 44